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Gottesdienst mit Goldener Hochzeit

09.08.2020

Ein Fest zum goldenen Hochzeitsjubiläum in Coronazeiten sieht sicherlich anders aus als üblich. Die Gemeinde feierte mit dem Jubelpaar unter den gegebenen Umständen trotzdem einen freudigen Festgottesdienst.

 
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Eine Wunschmusik des Goldpaars erklang bereits vor dem Gottesdienst ab Tonband: eine Bearbeitung des Liedes «Wo keine Wolke mehr sich türmt» mit Chor, Orchester, Orgel und Gesangssolisten.


Als Grundlage diente ein Bibelwort aus Matthäus 25, 40: «Und der König wird ihnen antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.»


Hirte Christoph Erni ging in seiner Predigt auf den Zusammenhang ein, in dem das Bibelwort zu verstehen ist. Jesus spricht zwei Gruppen an, die es beim Weltgericht geben wird: diejenigen, die dem «König», als er bedürftig war,  zu essen und zu trinken gaben, die ihn bei sich aufnahmen und gekleidet haben, ihn besuchten, als er krank war und selbst im Gefängnis zu ihm kamen.


Und die Gruppe derjenigen, die all das nicht gemacht haben und sich nicht um seine Bedürfnisse kümmerten.


Hirte Erni führte aus, dass man seinen Mitmenschen helfen und beistehen könne, wobei es Schicksale gebe, die auch mit der grössten Liebe nicht zu ändern seien. Aber in der christlichen Nächstenliebe könne man Zuspruch geben, auf Fremde zugehen und sein Herz für sie öffnen.


Die Segenshandlung zur Goldhochzeit wurde mit einem weiteren Wunschlied des Jubelpaars eingeleitet. «Du grosser Gott, wenn ich die Welt betrachte……, dann jauchzt mein Herz dir, grosser Herrscher zu: Wie gross bist du!» Dieses Lied kam in eindrücklicher Weise in einer Bearbeitung für Orgel und Klavier zur Geltung.


In seiner Ansprache erwähnte Hirte Erni, dass Gold gute Leiteigenschaften habe und den Strom der Liebe zwischen ihren Herzen fliessen lasse. Er gab ihnen den Rat mit, so krisenresistent wie Gold zu bleiben. Dabei könne ihnen die Bedeutung einer der Lieblingsblumen der Hochzeitsjubilarin helfen: der Rittersporn. Er stehe für eine enge Verbundenheit in der Liebe.


Er ging auch auf den Trautext ein, den das Brautpaar vor 50 Jahren zu seiner Hochzeit erhielt: «Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei: aber die Liebe ist die grösste unter ihnen.» (1.Korinther 13, 13)


Hirte Erni fügte den drei erwähnten einen vierten Begriff anlässlich ihrer Goldenen Hochzeit hinzu: die Dankbarkeit. Dankbarkeit im Zurückblicken, im Für- und Zueinander, für die Kinder und Enkel, zum himmlischen Vater.


Zum Schluss des Festgottesdienstes gab es noch eine besondere Überraschung für das Jubelpaar. Sie hatten sich das Lied gewünscht «Ich der Herr von Erd und All». Als langjährigen Chorsängern wollte der Chor den beiden eine besondere Freude bereiten. So wurde das Wunschlied coronabedingt unter strengsten Massnahmen und Vorkehrungen bezüglich Abstand und Hygiene vom Regensdorfer Chor vorgängig aufgenommen und dann ab Band vorgetragen.


Ein ungewöhnliches Fest zum goldenen Hochzeitsjubiläum, aber angefüllt mit viel Freude, Segen und strahlenden Augen.